29. September 2012 - CEI2* 120km - Heudicourt-sous-les-Côtes, Frankreich

Bereits am Dienstag machten wir uns mit voll gepacktem Auto und Anhänger auf den Weg nach Frankreich. Die Fahrt verlief sehr

gut und am späten Nachmittag kamen wir auf dem Campingplatz an. Die Boxen waren aufgestellt jedoch war weder Heu noch Stroh

in Sicht. Zum Glück waren die Veranstalter da, Sie erklärten uns dass es einen Zwischenfall gab, Heu und Stroh kämen deshalb erst

am Mittwoch. Heu war ja kein Problem das hatten wir dabei und Stroh konnten wir beim benachbarten Reitstall holen.

So konnten wir Partiba gut versorgen. Wir stellten unser Zelt einige Meter neben den Zeltboxen auf. Da das Wetter schlecht war

und auch die nächsten Tage keine Besserung versprachen gaben wir uns wirklich alle Mühe alles so aufzubauen das es auch

wirklich nicht nass würde.

Die erste Nacht war kalt und wir konnten nicht schlafen der Regen war so laut und Partiba alleine in dem grossen Zeltstall?

Am nächsten Morgen stellten wir fest, das Partiba das nichts ausgemacht hatte Sie lag ganz friedlich in Ihrer Box. Wir verbrachten

den Tag mit spazieren, kochen und Lachen während das Wetter nicht wirklich angenehm war. Natürlich mussten wir auch noch einkaufen den eine weitere Nacht ohne „Flauschisocken“ hätten wir nicht überlebt.

Wir freuten uns natürlich auch das weitere Teams ankamen so hatten wir gute Unterhaltung. Am Donnerstag stiess Jenny

Commons zu uns, unsere Zeltstatt vergrösserte sich noch ein bisschen und es wurde noch mehr gelacht. Am Abend wurden wir

zu Bobsin eingeladen so konnten wir am trocken und warmen essen. An dieser Stelle herzlichen Dank auch für die gute Unterhaltung!

 

Am Freitag fuhren Romina, Jenny und Tabea die Groompunkte ab während Jeanne und Partiba etwas reiten gingen. Am Nachmittag war die Voruntersuchung zuerst in der Box und dann noch das Vortraben, alle Werte waren sehr gut. Wir richteten noch das

Vet-Gate ein und gingen dann ans Breefing.

 

Am Samstag früh gings los Romina und Jeanne bereiteten das Pferd vor während Jenny damit beschäftigt war Tabea zu beruhigen

und Ihr bei den letzten Vorbereitungen half. Partiba bekam die automatische Zeitmessung um den Hals geschnallt und konnte sich danach auf dem Abreitplatz an die Dunkelheit gewöhnen. Um punkt 6.30Uhr ging’s los und eine Herde Pferde geschmückt mit Stirnlampen verschwand in der Dunkelheit. Nun aber ab zum Auto, in einer ewigen Kolonne von Groomfahrzeugen  fuhren wir den ersten Groompunkt an. Kaum waren wir da kamen auch schon die ersten Reiter aus dem dunklen Wald geschossen. Partiba kam in

der zweiten Gruppe und nur dank Jennys genialen Leuchtartikeln konnte Jeanne das Wasser zwischen all den Grooms finden. Wir hatten noch einen zweiten Punkt anzufahren auch da waren die beiden in einer grossen Gruppe von Reitern.

 

Im ersten Gate zeigte Tabea etwas Nerven und schickte Partiba etwas zu spät zu den Tierärzten. So verlohen wir ca. zwei Minuten

aber unser Ziel war es ja durchzukommen und nicht schnell zu reiten. Partiba zeigte sich während der Pause vorbildlich und  ass kräftig. Sie wusste genau dass Sie noch viel zu leisten hatte.

Die zweite Schlaufe war 37km lang Jeanne und Partiba waren in einer Gruppe von ca. 8 Reitern unterwegs. Leider hatten diese

Reiter nicht vor an den Groompunkten anzuhalten um Ihre Pferde trinken zu lassen. Schade den so konnte man auch Partiba nicht

zum trinken bringen obwohl sie eigentlich durstig war. Als die beiden dann ins Gate 2 kamen trank Partiba ganz brav und konnte

nach 4 min. gezeigt werden. Immer noch schien Partiba sehr fit und Jeanne bestätigte dass sie super laufe. In der Pause wurde klar, dass die Gruppe gespalten wurde, was uns gar nicht störte.

 

Gegen Zwölf Uhr gingen die beiden voll motiviert auf die dritte runde über 38km. Jeanne hatte die Anweisung diese Runde etwas ruhiger zugehen da sich Partiba in der grossen Gruppe nicht richtig entspannt hatte. Bald trafen die beiden auf eine Niederländerin deren Pferd und Partiba passten super zueinander. Sie liefen wie ein Ührchen nebeneinander und hielten an jedem Groompunkt

kurz an um zu trinken. Partiba lief gelassen und freudig vor sich her, es war richtig schön die beiden auf der Strecke zu sehen.

 

Im dritten Gate lief  wieder alles Gut auch den ReCheck überstand Partiba und durfte auf die letzten 20km. Diese Runde führte meist gerade am See entlang, dadurch konnten die beiden das Tempo noch etwas steigern. Der Zieleinlauf war wunderschön! Nach 7.5h

und 120km kamen die beiden Pferde in einem ruhigen Galopp unter dem Zielbogen hindurch die Ohren noch immer gespitzt und Jeanne strahlte über das ganze Gesicht.

 

Partiba wusste nun das es geschafft war und begann zu zeigen das Sie doch etwas müde war. Wir sprachen Ihr gut zu, Sandra

Bechter unterstützte uns bei den Vorbereitungen zur Schlusskontrolle so konnten wir Partiba nach knapp 10 Minuten den Tierärzten präsentierten. Die Kontrolle schien endlos, die Meinungen beim Traben war schnell gemacht aber das abhören und abtasten nahm

in diesem Moment kein Ende und dann die erlösende Gratulation. WOW es fehlen die Worte, es ist geschafft! All der Aufwand hat

sich gelohnt Partiba ist nun ein120er Pferd wer hätte das gedacht?

Alle freuten sich mit uns es flossen Tränen einfach nur ein tolles Gefühl!

 

Partiba hüllten wir in eine Decke aus Blumen :-)

 

Am Abend wurden wir von Jeannes Eltern zum Essen eingeladen und danach vielen wir kaputt ins Bett.

 

Der Sonntag kam schnell und mit Ihm die grosse Aufbruchstimmung. Partiba sah am Tag danach wesentlich besser aus als Jeanne

und zog Sie beim spazieren durch die Gegend. Als wir endlich alles eingepackt hatten machten wir uns auf die Heimreise. Zuhause angekommen konnte Pferdi freudig über die Weide galoppieren und den anderen Zeigen das Sie immer noch der Chef ist.

 

Wir freuen uns alle Riesig über diesen Erfolg. Alle Ziele die wir hatten konnten wir erreichen, mit einem super Gefühl sehen wir nun der Saison 2013 entgegen

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