24.-26. Mai 2013 - Distanzritt Fricktal / Eiken AG CEI2*, 120 Kilometer

Endlich ist es soweit, der Ritt in Eiken steht vor der Tür. Jeanne und Ich fahren bereits am Donnerstagabend mit dem Camper nach

Eiken. Das Wetter ist richtig schlecht, dennoch sind alle die dort bereits am helfen sind total freundlich und zuvorkommend. Das einrichten für die Nacht und das bereitstellt der Boxen ist schnell gemacht, so bleibt uns nur noch zu warten, bis Peter und Vroni mit den Pferden kommen. Einige Zeit später war es soweit Jannik und Nabea stiegen gelassen aus dem Hänger und genossen erstmals Ihr Abendessen. Auf ein sehr leckeres Essen folgte eine kalte Nacht und als endlich Morgen war hätten wir auch gewusst wie die

Heizung funktioniert :-)

Am Freitag gingen Vroni und Jeanne mit Jannik und Nabea etwas reiten. Man sieht den Pferden an das Sie bereit sind für den grossen Ritt. Die Tierarztkontrolle am Nachmittag verlief auch ohne Probleme, sodass wir uns auf den Samstag freuen konnten in der Hoffnung, dass der Regen etwas nachlässt. Am Abend stiess dann noch Stefie zu uns welche sich bereit erklärt hatte uns wiederum als Groom zu unterstützen.

Besuch beim Veterinär

Samstag früh traf dann auch noch Nina ein, wir bereiteten noch das Betreuerfahrzeug fertig ein während Stefie und Jeanne Nabea bereit machten. Um 6.30 Uhr war der Massenstart des CEI** was gleichzeitig auch die Schweizermeisterschaft der Elite war. Unser Ziel

ist klar, Nabea und Jeanne sollen ein langsames konstantes Rennen laufen und damit die fehlende Quali für die Junioren WM in Tarbes FRA holen. Damit sich Nabea nicht unnötig aufregt startet Jeanne hinter dem Feld. Nabea sieht vor dem Start aus wie eine Bombe

aber schon beim ersten Groompunkt sah man wie ruhig und zufrieden die Beiden unterwegs waren. Kein Vergleich zum Ritt in Frauenfeld. Die erste Runde und auch das Vet-Gate verliefen sehr gut. Die Pausen durften wir in den Boxen verbringen, da die Wettervorhersage sehr schlecht war. Die zweite Schlaufe führte noch einmal über dieselbe 35km lange sehr hügelige Strecke. Aber auch auf dieser Runde sahen Pferd und Reiterin immer sehr zufrieden aus. Für mich persönlich war aber die Betreuung dieses tollen Pferdes eine grosse Herausforderung. Der Puls ist schwankend und ich hatte jedes Mal eine riesen Angst die beiden in die Kontrolle

zu schicken. Aber es ging alles gut und wir durften auf die dritte Schlaufe. Mittlerweile erhielten wir noch Tipps der Züchterin von

Nabea du Cavallon die uns beim Betreuen für die nächsten Kontrollen sehr hilfreich waren.

So konnten wir Nabea und Jeanne zuversichtlich auf die letzte Schlaufe entlassen.

Start auf die letzte Schlaufe - beide sehen noch sehr fit aus!

Auf der letzten Schlaufe Ritt Jeanne dann noch mit Mireille und Othello zusammen die beiden haben sich von der Spitze zurückfallen lassen. Mit strahlendem Gesicht beendeten die beiden einen wundervollen Ritt der mit so wenig Risiko wie möglich geritten wurde. Auch die Schlusskontrolle verlief super, Nabea war noch immer in einem super Zustand genau so wie es eben sein soll. Weinend vor Glück vielen wir uns alle in die Arme, es ist geschafft die Junioren WM 2013 kann kommen! 

Zieleinlauf nach 120 Kilometer!

Nach diesem Anlass wird es Zeit einmal DANKE zu sagen! 

 

Wir bedanken uns bei:

- Nina Good für Ihren Einsatz als Groom

- Stefie für Ihren Einsatz als Groom und dafür, dass sie Nabea im Vorfeld trainiert und Betreut hat

- Jenny für die Organisation des Rittes, den Einsatz als Fotografin und die zahlreichen anderen Einsätze die sie ständig für uns leistet

Wie schön, dass Ihr drei an der WM mit dabei seid!

 

Weiter bedanken wir uns bei:

- Vroni und Peter für die ganzen Tipps und die Hilfe die uns so selbstverständlich entgegen gebracht wird

- unseren Sponsoren die uns all das erst ermöglichen ohne dies Hilfe wären wir nicht dort wo wir heute sind

- dem Reitstall Hubel, dass wir unser Ziel mit Nabea du Cavallon erreichen konnten

- allen die dazu beitragen das solch wunderbare Ritte entstehen

- unseren Leuten zuhause welche unsere Pferde betreuen während wir weg sind

- allen die uns immer die Daumendrücken wenn wir am Start sind

 

Bericht: Tabea Kobel

Fotos: Foto- Aldente, Evelyn Haustein

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