29.September 2018 - Altdorfer Wald-Distanz -LDR, 84km

Kaum war ich aus den USA zurück startete unsere Pechsträne. Ophira verletzte sich zuerst am Vorderbei und als das auskuriert war und wir wieder das Training aufnahmen, stürzten wir auf einer vom Unwetter unterspülten Strasse so das Ophira an beiden  Karpallgelenken starke Schürfwunden aufwies. Die Heilung dauerte länger als Gedacht, als wir dann endlich wieder an Training und RItte denken konnte begann die Planung von neuem.

Einen Ritt im Ausland der Spass machen sollte war unser Wunsch als Saisonabschluss, daher kamen wir auf den Altdorfer Wald-Distanz. Geplant war eigt., dass wir zu zweit Anreisen und starten möchten doch leider klappte es kurzfristig doch nicht.

 

Am Donnerstag reisten Lukas, Jana und ich mit Ophira und dem ganzen Karsumpel nach Vogt. Tabea würde dann am Freitag anreisen.

Natürlich waren wir die ersten, stellten Paddock auf, suchten unsere Unterkunft (die überaus luxuriös war), gingen was essen und noch einmal zum Pferd. 

Am Freitag ging ich reiten, viel zum vorbereiten gabe es nicht da wir ein Aussenvet hatten. Die anderen fuhren die Groompunkte ab und gingen Einkaufen. Es war wie wir es gehofft hatte eine lockere Stimmung auf Platz und am Nachmittag kamen dann endlich die Anderen Reiter.

 

Am Morgen des Rittes war ich positiv Überrascht Ophira hat allem anschein gut geschlafen (siehe Foto), frass vor dem Start noch Heu und ihr Frühstück und war ruhig und entspannt. Am Start die nächste Überraschung, wir waren alleine, von den übrigen 5 Reitern keine Spur und so ging es alleine los auf die schöne, anspruchsvolle Strecke.Bei km 6 holte uns dann auch das Feld ein. Bei diesen Pulskontrollen war Ophira sofort unten und wir konnten direkt weiter.

Bis Km 54 waren wir mit anderen Reitern unterwegs und die Km flogen nur so dahin. Meine lieben Grooms hatten leider aufgrund der betreuten Groompunkte nicht sehr viel zu tun und ich habe sie auf der Strecke vermisst. Ophira war während des ganzen Rittes einfach zu Reiten egal ob vorne, hinten oder alleine. Es machte so Spass!

Die letzten 30km mussten wir alleine i Angriff nehmen und obwohl sie das erste mal alleine unterwegs war lief sie unter Motivationszusprüchen meinerseitsmit gespitzen Ohren weiter. Zu viel mehr war ich augrund Bauchkrämpfen und Schwindelanfällen nicht fähig. Ja da zeigte sich wieder was ein Groomteam bedeutet, zu wenig Getrunken und nichts richtiges zu mir genommen.. das Resultat wie ober beschrieben. Zusammen kamen wir erschöpft aber glücklich ins Ziel. Zum Glück konnte ich auf mein Team zählen die sich ums PFerd kümmerten und mich in den nächsten Stunden wieder aufpäppelten.  

 

Es waren an diesem Ritt die kleinen Dinge, die mich so stolz machten. Ophira war während der gesamten Tagen ausgeglichen, ruhig kooperativ und einfach unglaublich angenehm zu reiten! Ich freue mich auf die nächste Saison!

 

Resultat 2. Platz von 4 Gestarteten mit 13.19km/h

 

Danke Lukas, Jana und Tabea das ihr wieder mal mit dabei wart!! und 1000-dank an Yvonne Wernig für die tolle Stute!!

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